Mosbach. Angehörige psychisch erkrankter Menschen versuchen, den jeweils Betroffenen zu entlasten. Dabei erleben sie oft Rat- und Hilflosigkeit. Eine neu eingerichtete Angehörigengruppe der Diakonie-Klinik Mosbach bietet jetzt nahestehenden Personen von psychisch erkrankten Menschen einen Erfahrungsaustausch und Informationen zu psychischen Erkrankungen. Die Angehörigengruppe trifft sich ab sofort jeden ersten Dienstag im Monat von 16 bis 18 Uhr in der Diakonie-Klinik Mosbach (Konferenzraum 2), Neckarburkener Straße 6, in Mosbach. Das erste Treffen ist am Dienstag, 3. Februar. Die Angehörigengruppe ist offen und heißt jederzeit neue Teilnehmende willkommen. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Die Diakonie-Klinik Mosbach ist eine Einrichtung der Johannes-Diakonie. In der Erwachsenenpsychiatrie der Diakonie-Klinik werden unter anderem folgende Störungsbilder behandelt: Depressionen, Angststörungen, Zwangsstörungen, Schizophrenien, affektive Psychosen, organische Psychosen, Persönlichkeitsstörungen und Intelligenzminderungen. Zum Behandlungsangebot gehören psychologisch-psychiatrische und somatische Diagnostik wie etwa ADHS-Diagnostik, Psychotherapie, Pharmakotherapie, Sozialberatung, Angehörigengespräche sowie Ergo-, Bewegungs-, Kunst-, Reit- und Physiotherapie.


